Edertalsperre
Die Edertalsperre wurde zwischen 1908 und 1914 gebaut. In der Tauchzone 1 sind die Überreste des Dorfes "Berich" zu finden. Die Tauchzone 2 begeistert durch ihren artenreichen und großen Fischbestand. Entlang des Sees bieten sich immer wieder Möglichkeiten die Zeit zwischen oder nach den Tauchgängen zum gemütlichen grillen zu nutzen.
| Ort | Waldeck, Ederseerandstraße |
| Größe | 118 Hektar |
| über NN | 245 m |
| Ursprung | Talsperre |
| max. Wassertiefe | ca. 37m |
| Parken | Parkplatz nahe der Einstiegsstellen |
Das Tauchen im Edersee ist das ganze Jahr Tag und Nacht ohne Anmeldung erlaubt. Man sollte aber, damit dass auch weiterhin so bleibt, nur in den durch Bojen gekennzeichneten Tauchzonen tauchen. Das Tauchen außerhalb der Tauchgebiete stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird durch die Wasserschutzpolizei geahndet.Das Betreiben von mitgebrachten Kompressoren ist am See nicht gestattet.
Der Edersee ist sowohl für Tauchanfänger als auch für erfahrene Taucher sehr interessant. Die beste Zeit für schöne Tauchgänge ist von Mai bis Juni, in dieser Zeit ist der See meist randvoll und die Sicht ist besser als in den anderen Monaten.
Tauchplatz 1
Der Tauchplatz 1 ist das ehemalige Dorf "Berich" welches 1196 gegründet wurde. Der Großteil des Dorfes wurde beim Bau der Staumauer gesprengt. Heute sind noch die Grundmauern und die etwa 12 m lange Klostermauer erhalten. Der Grund im Bereich des Dorfes ist eher steinig, wodurch die Sicht hier meist etwas besser ist.
Die Tauchzone 1 hat vier mögliche Einstiege, in deren Nähe sich auch Parkplätze befinden. Das Dorf erreicht man am Besten vom "Einstieg Denkmal" in Richtung Westen oder vom "Einstieg Eiche" auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Die Brücke welche sich südlich der "Einstiegsstelle Eiche" befindet, liegt außerhalb des Tauchplatzes.
Tauchplatz 2
Der Tauchplatz 2 befindet sich am Ostufer des Sees zwischen Waldeck und der Sperrmauer. Der Parkplatz befindet sich auf der anderen Straßenseite. Der Weg bis zum Einstieg ist aber auch mit angelegter Ausrüstung kein großes Problem. Ins Wasser gelangt man über eine Steintreppe mit Geländer. Der Tauchplatz besteht aus einer terrassenartig abfallenden Wand, die sich bis in eine Tiefe von ca. 33m zieht.
Auf der rechten Seite des Einstiegs sind ein Geröllfeld, auf ca. 26 m mehrere große Gartenzwerge und einige große Wurzeln zu finden.
Auf der linken Seite findet man noch mehrere kleine Felswände und zwei Wracks in ca. 30 m. Unter den überhängenden Ästen und in den Wurzeln sind im Frühjahr große Schwärme Jungfische zu sehen.
| Steilwand | * |
| Fische | *** |
| Bewuchs | * |
| Wrack | * |
| Sonstiges | ** |